Ein altes Bauernhaus wurde von ihm mit Lehm aus- und umgebaut. Weil die Sonne das alte Haus in Zollbrück nicht ganzjährig ausreichend bescheint, konnte nicht im Sinne eines Direktgewinnhauses ganz auf die Heizung verzichtet werden. Stattdessen stattete es Franz Kloter mit einer Wandheizung aus. Dazu wurde im Dachgeschoss die Heizschlange an der Wand angebracht und mit einer fünf Zentimeter dicken Lehmschicht verputzt. Im Erdgeschoss durchwärmt die Heizschlange sogar eine 30 Zentimeter dicke Lehmstampfmauer. Die Lehmwände nehmen die Wärme gleichmässig auf und geben sie als Strahlungswärme, vergleichbar einem Kachelofen, langsam in den Raum ab. Die Freude an seinem liebsten Baumaterial Lehm begleitet Franz Kloter nun seit über 20 Jahren. Ein schöner Nebeneffekt beim Lehmbau ist auch, dass die Bauherren und sogar Kinder auf Wunsch leicht in die Arbeit miteingebunden werden können. Oft erlebte es Franz Kloter, dass der Kinder wegen an Häuser angebaut oder neuer grösserer Wohnraum gesucht wurde. Ein mehr an Raum, der in der Regel nur bis zum Auszug der Kinder notwendig ist. In diesem Zusammenhang reifte in ihm die Idee seines neuesten Projektes, des Hoganters. Dieses flexible Miniaturzuhause kann vorübergehende Platzprobleme lösen, ohne dass eine Familie zwangsläufig umziehen oder anbauen muss. Der Lehmbauer Heute stehen bei steigender Nachfrage Lehmbauten und die Arbeit mit Kalk im Vordergrund von Franz Kloters Einzelfirma «Adobe Bau». Neben Brot- und Pizzaöfen, einzelnen Lehmwänden und -böden fertigt er auch ganze Lehmhäuser und nimmt Hausrenovierungen vor wie zuletzt im Herbst 2011 in Zollbrück. Hoganter